25.10.2010:
FSV Lamerdingen 2 - TSV Zaisertshofen: 1-4
Die Gäste dominierten von Beginn an das Spiel, bereits nach fünf Minuten hatten sie die Chance zur Führung, die Lamerdinger Hintermannschaft konnte im letzten Moment klären. Besser klappte es beim nächsten Angriff, nach einem weiten Pass auf Torjäger Steinle ließ dieser seinen Gegenspieler stehen und versenkte den Ball im langen Eck. Minuten später trafen die Gäste nach einem Freistoß nur den Pfosten. Die ersatzgeschwächte Lamerdinger Elf hatte nichts entgegenzusetzen, nur selten kam sie zu entlastenden Angriffen. Nach weiteren Möglichkeiten für Zaisertshofen bekamen sie nach 20 Minuten einen Strafstoß zugesprochen, Schlussmann Holzapfel konnte parieren. Weniger glücklich sah er beim zweiten Gegentreffer aus, nach einem missglückten Abschlag kassierte man das 0:2. Die erste gute Gelegenheit für die Heimelf hatte Fendt. Nach weitem Pass von Aushilfslibero Wunder verlängerte er per Kopf, der Gästekeeper parierte mit einer glänzenden Parade. Als sich der FSV so langsam von der ersten Sturmphase der Gäste zu erholen schien kassierten sie den nächsten Treffer. Nach einem schön herausgespielten Spielzug hatte Schilling freie Bahn. Erste Hoffnung keimte in der 40. Minute auf, Starker setzte sich auf dem Flügel durch und passte auf Bogdan, der aus wenigen Metern vollenden konnte. Doch die Ernüchterung ließ nicht lange auf sich warten, nach einem Lattentreffer und einer weiteren Möglichkeit klappte es beim dritten Versuch, 1:4 nach 45 Minuten.
Gleiches Bild anfangs der zweiten Hälfte, der TSV hätte nach einem Konter das 1:5 erzielen können, Holzapfel konnte klären. In Folge schaltete der TSV zwei Gänge zurück, die Heimelf konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Einzig nennenswert wäre ein Fernschuss von Stefan Hefele, den der gegnerische Torwart aus dem Winkel fischte. Das weitere Spiel verlief ohne weitere Höhepunkte, die Gäste besannen sich auf Ergebnisverwaltung.
Eine vor allem in der ersten Hälfte beeindruckende Leistung des neuen Spitzenreiters, gegen den die Notelf der Lamerdinger zu keinem Zeitpunkt Paroli bieten konnte.

Bezeichnend für die Partie: Zaisertshofens Schilling hatte viel Platz

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